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Archive for Juli 2008

Die Wiener Sängerknaben sind jedem ein Begriff. Sie haben auch eine sehr alte Tradition. Schon 1498 entstand auf Anordnung Kaiser Maximilian I. in Wien ein kleiner Knabenchor. Zuerst waren Orchester und Stimmen nur für den Hof bestimmt, aber das änderte sich bald. Heute besteht der berühmte Chor aus ca. 100 jungen Männern zwischen zehn und vierzehn Jahren und tritt in aller Welt auf. Einer der Jungs ist sogar aus dem Südtiroler Vinschgau! Gabriel Jörg bewarb sich übrigens aus freien Stücken bei den Wiener Sängerknaben und es geht ihm in der östereichischen Hauptstadt sehr gut.

Die Jungs werden in vier Chöre aufgeteilt, die nach berühmten Musikern benannt sind, die in die Geschichte der Wiener Sängerknaben eingebunden waren: Franz Schubert, Anton Bruckner, Josef Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart.

An die 300 Konzerte im Jahr geben die Knaben und eines davon wird am 6. September 2008 um 19 Uhr in Schlanders stattfinden. Athesia organisiert den Kartenvorverkauf an all den vielen Athesiageschäften, die es in Südtirol gibt. Restkarten gibt’s dann an der Abendkasse.

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Der Klimastollen im Bergwerk in Prettau ist ein Projekt, das sich um die Gesundheit der Menschen kümmert. Die Lunge ist eines der meistbetroffensten Organe des Menschen, das aufgrund der verschmutzten Luft in immer mehr Körpern rebelliert. Im Klimastollen dürfen Bronchien und Co. ruhen und sich von den Strapazen des Atmens „draußen“ erholen. Passend und die Nische im Geschäft mit den Touristen nutzend, haben sich einige Hotels, Pensionen und Gasthöfe zwischen Sand in Taufers und dem hintersten Ahrntal das dazu passende Angebot ausgedacht. Tierverbot im Haus, allergiefreundliche „Federbetten“ und Rauchverbot sind hier eine Selbstverständlichkeit. Allergiker-und asthmatikergerechtes Wohnen nennen es die Mitglieder des Vereins „respiration“, dem immer mehr Gastgeber beitreten. Denn die Nachfrage nach einem regelmäßigen Aufenthalt im lungenfreundlichen Ambiente steigt stetig.

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Da wir gerade von Ökostrom geschrieben haben, sei hier von einer weiteren Initaitive erzählt, die der Umwelt dienen und nachhaltig auf die Einstellung der Südtiroler wirken soll. Das Klimabündnis wird symbolisch erneuert, indem der zuständige Landesrat und viele fröhliche Mitfahrer, -geher, -skater,-kanufahrer und andere von Mitgliedsort zu Mitgliedsort fahren. Die demonstrative Veranstaltung erstreckt sich über drei Tage, in denen Südtirol auf umweltfreundliche Art durchquert wird. Die an sich lustige Fahrt wird mit allerlei Veranstaltungen, passend zum Thema gespickt und wer will, kann sich auf dem Weg sogar ein Rad ausleihen und nur ein Stück mitfahren. Die Fahrt am 24., 25. und 26. Juli 2008 ist auch für Kinder geeeignet. Hier erfahren Sie mehr von der Initiative!

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Die Wasserkraft zählt zu den wichtigsten Rohstoffen Südtirols und des Alpenraumes. Im Passeiertal gibt es neue Kraftwerke, die in den letzten Jahren aktiviert wurden oder bald ans Netz gehen sollen. Eine Genossenschaft in der Gemeinde Moos macht in diesen Tagen Schlagzeilen: 9 Cent pro KwH soll den Bürgern des Ortes der Strom kosten. Während die großen Anbieter im Rest des Landes schon mal gern mehr als 20 Cent verlangen. Wie kommt das? In einem Interview im RAI Sender Bozen (Radio) erklärt der Präsident des E-Werkes, wie das möglich ist: Das Netz ist gepachtet, die kleine Genossenschaft zahlt geringere Steuern als die Konzerne, und darf keine Gewinne ausschütten. Die Leute in Moos im Passeiertal sparen sich so hunderte von Euro im Jahr und haben dafür ökologisch produzierten Strom. Nicht schlecht. Schade nur, dass dieser Strom im Rest des Landes nicht angeboten wird. Da die Liberalisierung ja auch in Italien kommt (in Deutschland ist schon länger ein Stromanbieterwechsel möglich), würde ich sonst gleich wechseln 😉 Bleibt die Hoffnung, dass das Beispiel Moos in Passeier auch in anderen Gebieten des Landes nachgeahmt wird. Zum Wohle der Bevölkerung, der Kaufkraft und in gewissem Maße auch der Umwelt.

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Brixen Dom

Jede Zeit hat ihre Prominenten. Und zu jeder Zeit ziehen diese Prominenten sehr viele Menschen an. So wie der Papst im Juli und August 2008 in Südtirol. Er wird in Brixen weilen und mit seinen „Fans“ auch zweimal das Angelusgebet beten sowie den Segen geben. Und er wird vor allem ausruhen.

Vor etwas mehr als einem Jahrhundert war Kaiserin Elisabeth genau aus demselben Grund in Südtirol zu Gast. Sie weilte und erholte sich auf Schloss Trauttmansdorff, machte ihre Spaziergänge und auch ihre Pflichtbesuche, z.B. in Dorf Tirol.

Eben, schon damals bezauberte Südtirol mit seiner landschaftlichen Schönheit! Und der besondere Charme wirkt heute noch!

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Meran

Einkaufen ist so eine Sache! Die Kaufkraft in Südtirol ist nicht gerade die größte, darum haben es sich viele – vor allem Frauen 🙂 – im Lande zum Ziel gemacht, regelmäßig nach Innsbruck oder in den Süden des Landes zu fahren, um sich und die Familie einzukleiden oder auch Lebensmittel, Windeln und Anderes nach Hause zu bringen. Die Preise sind in diesen Einkaufszentren um Einiges niederer.

Doch nun gibt es sogar in Südtirol ein Licht in der teuren Finsternis. Meran darf sich nun rühmen, ein Geschäft zu beheimaten, das den Ruf genießt, ein interessantes Preis -Leistungsverhältnis zu bieten. H&M, Hennes& Mauritz aus Schweden hat im Juni 2008 eine Filiale in der Kurstadt eröffnet. Die Südtiroler jubeln. Lesen Sie selbst.

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