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Archive for Dezember 2009

Meraner Promenadenmischung

Spazieren und flanieren gehört in Meran einfach dazu, undzwar das ganze Jahr über – immerhin kann so das milde Klima und die herrliche Landschaft hier bestens genossen werden. Einladend zum Spazieren im Stadtbereich sind die Meraner Promenaden, wie z.B. die Kurpromenade, wo sich bis zum 6. Jänner auch der Meraner Weihnachtsmarkt befindet.

Die Promenade am Kurhaus ist die älteste und bekannteste. Früher trug sie den Namen Giselapromenade, nach Erzherzogin Gisela, der Tochter von Österreichs Kaiserin Sissi, doch mit dem Bau des Kurhauses im Jahre 1874 erhielt sie ihren heutigen Namen. Damals wie heute verläuft die Promenade von der Theaterbrücke bis zur Postbrücke und ist ein allseits beliebtes Plätzchen. Cafés und Eisdielen zieren die Promenade, Kinderspielplätze und gepflegte Blumenbeete.

Die Kurpromenade ist jedoch nicht die einzige Promenade der Stadt. Wendet man sich von der Theaterbrücke gegen Süden, gelangt man zur einstigen Stefaniepromenade, welche – naturbelassener und etwas schlichter – bis zur Eisenbahnbrücke und somit in die Nähe des Meraner Lidos, dem städtischen Freibad, reicht.

Aber auch am andere Ende der Kurpromenade gibt es eine Fortsetzung. Hier beginnt die sonnige und windgeschützte Winterpromenade. Unter den historischen Schätzen ist auch die vor allem im Winter beliebte Wandelhalle, ein Geschenk von Franz Tappeiner aus dem Jahr 1889. Hier finden sich neben großformatigen Bildern auch die Ehrentafeln und Büsten jener, die sich um den Südtiroler Kurort besondere Verdienste erworben haben.

Umgeben von Bäumen ist hingegen die schattige Sommerpromenade auf der gegenüberliegenden Seite des Passer: Mammutbäume, Pappeln und Libanonzedern versprechen Erfrischung und Erholung im heissen Sommer und eine kleine Sissi-Statue erinnert noch heute an die zahlreichen Besuche des österreichischen Kaisergeschlechts.

Von der Winterpromenade führt tief in die Passerschlucht hinein die Gilfpromenade. An ihrem Ende, direkt unterhalb der Zenoburg, kann man von einer kleinen Terrasse aus den tosenden Wassermassen zuschauen. Wenige Schritte reichen, um die steile Straße zum Pulverturm zu gehen. Von dort aus gibt es einen tollen Ausblick über Meran und Umgebung. Hier beginnt der Tappeinerweg, eine der schönsten Höhenpromenaden Europas, der bis nach Gratsch reicht – dort gibt es Anschluss an den Algunder Waalweg.

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