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Archive for the ‘Dolomiten’ Category

Huch, manche Menschen haben noch ihre Blumen vor den Fenstern. Die dürften wohl den Kälteschock erfahren haben. Denn seit einigen Tagen hat die Kälte und der Schnee von Südtirol Besitz ergriffen. Ungewohnte Minusgrade im November verblüffen die Menschen von Meran bis hinunter nach Salurn. Die Schneefälle sind zwar nicht sehr umfangreich, doch hüllen sie die Dörfer immerhin in ein winterliches weißes Kleid. Am 22. und heute, am 24. November bedecken die schönsten Schneekristalle die Erde, morgen soll wieder die Sonne scheinen. Doch die Kälte bleibt und wird sogar noch etwas intensiver. Der Winter hat in diesem Jahr ein leichtes Spiel. Aber das passt wunderbar. So ist der sonst so graue, triste Monat November viel fröhlicher geworden. Die Kinder haben eine zusätzliche Freizeitbeschäftigung und freuen sich am griffigen Weiß. Und die Zeit des Wintersports beginnt für viele ein wenig früher, weil der Schnee die Lust am Rodeln, Skifahren und Schneeschuhwandern schneller weckt. Eine Fahrt ins Schnalstal oder nach Obereggen, nach Deutschnofen, nach Sulden oder auf den Kronplatz bringen sicher sehr viele Winterfreuden. Die Seiser Alm oder Reinswald im Sarntal, das Gadertal und Gröden sind ebenfalls für ihre wunderbare Berg-Kulisse berühmt. Wir können uns ja mehrere Gebiete ansehen.

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radfahren

Am Montag, den 26. Mai 2008 wird die 16. Etappe des Giro d’Italia von St. Vigil in Enneberg im Gadertal bis auf den Kronplatz führen. Gadertal ist der andere Teil des ladinischen Tales, Hochabtei bzw. Alta Badia nennt sich der andere. Es sind 12,9 km, die in einem Bergrennen absolviert werden. Der Kronplatz sollte ja schon 2007 als Ziel einer Etappe dienen, doch das Wetter machte den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung. Heuer aber sollte das Erreichen des Zieles klappen. Der Giro d’Italia findet bereits seit 10. Mai bis 1. Juni 2008 statt und führt die Radfahrer von Palermo über die Südtiroler Berge nach Mailand. Neben dem Vorjahressieger Danilo Di Luca starten auch Weltgrößen wie Paolo Savoldelli(Sieger 2002 und 2005) und Gilberto Simoni (2001 und 2003) und viele andere Konkurrenten. Wir in Südtirol warten natürlich gespannt auf Montag, den 26. Mai und das Rennen über einen Höhenunterschied von 1000 m.

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Ein weiteres Stück der neuen Anbindung vom Pustertal nach Alta Badia ist eröffnet: Der Abschnitt „Punt de Fer“ wurde gestern für den Verkehr freigegeben. Damit ist nun ein weiterer kritischer Km der alten Straße durch das Gadertal durch einen sicheren Abschnitt mit Tunnel ersetzt worden. Auch eine neue Brücke wurde gebaut. An Spitzentagen in der Hochsaison werden an dieser Stelle bis zu 15.000 Fahrzeuge pro Tag gezählt. Eine gute Straße ins Gadertal ist für die Wirtschaft wichtig. In der vergangenen Wintersaison wurden rund 1,2 Millionen Übernachtungen gezählt, sagte Bautenlandesrat Mussner vor Ort. „Bedeutend ist ein angemessener Verkehrsweg aber auch für die Ladiner als Minderheit, denn sie können im Gadertal als eine Einheit leben und haben dennoch Verbindungswege nach außen“, betonte Mussner. Der neue Straßenabschnitt wurde von Dekan Franz Sottara gesegnet.

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Am Samstag ist der Einser-Berg am Dolomitenkamm südlich des Pustertales in sich zusammengebrochen. Die Spitze stürzte in die Tiefen des unbewohnten Fischleintals und erzeugte eine riesige Staubwolke, welche das kleine Tal und die nähere Umgebung, unweit der Grenze zum österreichischen Osttirol, einhüllte und mit einer zentimenterdicken, hellgrauen Staubschicht bedeckte. Das bekannte Wander- und Kletterparadies südlich von Sexten war an diesem Morgen glücklicherweise menschenleer, sodaß es keine Opfer gibt.

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Ladino di Fassa – so lautet der amtliche Name der Talschaft Fassatal, im Nordöstlichen Eck des Trentino. Wir befinden uns mitten in den Dolomiten, gleich hinter uns die anderen ladinischen Täler Gröden und Gadertal. Doch wer sind eigentlich diese Ladiner? Die Ladiner sind eine sprachliche und kulturelle Minderheit in der Region Trentino-Südtirol. Sie sind, genau genommen, die Urbevölkerung der Zentralalpen. Es handelt sich um eine räto-romanische Volksgruppe, deren Ursprung auf das Volk der Räter zurückgeht, die sich um den Beginn der Zeitzählung immer mehr vom römischen Kulturraum beeinflussen ließen, auch sprachlich, ohne jedoch ihre Eigenheiten zu verlieren. In den letzten Jahrzehnten war es der erfolgreiche Sommer- und Wintertourismus – möglich durch die Schönheit der Natur und der Dolomiten – welche eine Abwanderung (und einen Verlust des Kulturgutes) verhinderte. Die Sprachminderheit ist in Italien anerkannt und die Sprache wird in den Schulen der Täler unterrichtet, ebenso gibt es ladinischsprachige Radio- und Fernsehsendungen im Programm der staatlichen RAI und einiger Privatsender.

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Der berühmte Bergbauer und Leader der Spatzen aus Kastelruth, Norbert Rier, ist seit dem 15. August Träger des Verdienstkreuzes des Landes Tirol. Es handelt sich dabei um die höchste Auszeichnung, die Tirolern und Südtirolern verliehen werden kann. Der sich auch für den Schutz der Heimat einsetzende Musiker züchtet züchtet auf dem Hof nahe der Seiser Alm erfolgreich Haflinger-Pferde. Er und seine Kastelruther Spatzen sind eng mit dem Land um die Dolomiten verbunden, deren Schönheit sie in ungezählten Schlagerhits beschreiben.

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