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Archive for the ‘Meran’ Category

Meraner Promenadenmischung

Spazieren und flanieren gehört in Meran einfach dazu, undzwar das ganze Jahr über – immerhin kann so das milde Klima und die herrliche Landschaft hier bestens genossen werden. Einladend zum Spazieren im Stadtbereich sind die Meraner Promenaden, wie z.B. die Kurpromenade, wo sich bis zum 6. Jänner auch der Meraner Weihnachtsmarkt befindet.

Die Promenade am Kurhaus ist die älteste und bekannteste. Früher trug sie den Namen Giselapromenade, nach Erzherzogin Gisela, der Tochter von Österreichs Kaiserin Sissi, doch mit dem Bau des Kurhauses im Jahre 1874 erhielt sie ihren heutigen Namen. Damals wie heute verläuft die Promenade von der Theaterbrücke bis zur Postbrücke und ist ein allseits beliebtes Plätzchen. Cafés und Eisdielen zieren die Promenade, Kinderspielplätze und gepflegte Blumenbeete.

Die Kurpromenade ist jedoch nicht die einzige Promenade der Stadt. Wendet man sich von der Theaterbrücke gegen Süden, gelangt man zur einstigen Stefaniepromenade, welche – naturbelassener und etwas schlichter – bis zur Eisenbahnbrücke und somit in die Nähe des Meraner Lidos, dem städtischen Freibad, reicht.

Aber auch am andere Ende der Kurpromenade gibt es eine Fortsetzung. Hier beginnt die sonnige und windgeschützte Winterpromenade. Unter den historischen Schätzen ist auch die vor allem im Winter beliebte Wandelhalle, ein Geschenk von Franz Tappeiner aus dem Jahr 1889. Hier finden sich neben großformatigen Bildern auch die Ehrentafeln und Büsten jener, die sich um den Südtiroler Kurort besondere Verdienste erworben haben.

Umgeben von Bäumen ist hingegen die schattige Sommerpromenade auf der gegenüberliegenden Seite des Passer: Mammutbäume, Pappeln und Libanonzedern versprechen Erfrischung und Erholung im heissen Sommer und eine kleine Sissi-Statue erinnert noch heute an die zahlreichen Besuche des österreichischen Kaisergeschlechts.

Von der Winterpromenade führt tief in die Passerschlucht hinein die Gilfpromenade. An ihrem Ende, direkt unterhalb der Zenoburg, kann man von einer kleinen Terrasse aus den tosenden Wassermassen zuschauen. Wenige Schritte reichen, um die steile Straße zum Pulverturm zu gehen. Von dort aus gibt es einen tollen Ausblick über Meran und Umgebung. Hier beginnt der Tappeinerweg, eine der schönsten Höhenpromenaden Europas, der bis nach Gratsch reicht – dort gibt es Anschluss an den Algunder Waalweg.

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Super Idee! Die Eventcard ist wieder da! Weil man auf der Strecke durch den Vinschgau bis nach Bozen sehr gut mit dem Rad weiterkommt, haben die Betreiber der Vinschgerbahn sich etwas Besonderes ausgedacht. Mit der Eventcard kann man jederzeit auf den Zug umsteigen und den Rückweg mit der Bahn absolvieren. Außerdem stehen an viele Orten Räder zur Verfügung, damit man die Drahtesel nicht mit schleppen muss. Die Card gilt einen ganzen Tag und ist – wenn sie ausgiebig genutzt wird – sehr vorteilhaft.

In Bozen Süd, Meran, Naturns, Latsch, Spondinig, Schlanders, Mals und am Reschen stehen Leihfahrräder zur Verfügung. Außer am Reschen und in Bozen Süd, bieten diese ab 10. April, also morgen, ihre Dienste bzw. Räder an.

Ein Erwachsener zahlt 16 Euro für einen Tag auf dem Rad, Familien bekommen günstigere Angebote. Kinder bis zu sechs Jahren fahren kostenlos mit dem Zug und dürfen für 5 Euro Räder ausleihen. Kinder bis zu 16 Jahren zahlen 8 Euro für die Eventcard, Gruppen mit mehr als 10 Personen zahlen nur noch 14 Euro pro Mitglied. In den Preisen inbegriffen sind die Fahrt mit dem Zug, ein Leihfahrrad und Sturzhelm. Die Räder können an den sieben „Ausleihbahnhöfen“ überall zurückgegeben werden.

Ein eigener Radtransportshuttle soll verhindern, dass es in den Zügen zu Platzmangel kommt.

Ein ausgeklügeltes System für ein sehr umweltfreundliches Projekt, finde ich.

Für spontane Menschen ;-):

Südtirol Lastminute

Meran Hotel

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Es war ein Winter, den sich die Mendelbewohner nicht so vorgestellt hatten. Schnee war da – in Hülle und Fülle. Doch die Verbindung zwischen Kaltern und der Mendel war beinahe andauernd unterbrochen. Das heißt, entweder fuhren die Unterlandler und Überetschler ein bis zwei Stunden rund um die Berge herum und in das Nonstal hinauf. Aber da konnten sie gleich in ein weiter entferntes und größeres Skigebiet fahren. Oder …gar nix. Die Mendelstraße war durch die vielen Schneefälle nicht mehr sicher und wurde darum immer wieder und bald ohne Unterbrechung geschlossen. Die Mendelbahn fuhr – kurze Zeit – und dann streikte das Personal. Es hieß, der Großteil sei krank :-(. Und jetzt werden die Wagone ausgetauscht… das dauert natürlich auch wieder zwei Monate. Schade um die schöne Zeit, die man ganz nahe auf dem Berg verbringen hätte können. Wir Kalterer sind da ziemlich verärgert. Jetzt soll auf Druck der „Mendler“ und der „Überetschler“ die Straße zumindest für die Zeit von 7 bis 8 bzw. von 17 bis 18 Uhr geöffnet werden. Zumindest die Pendler haben so die Chance, den direkten, kürzeren Weg zu fahren. Und wer unbedingt nach oben will…muss sehr früh los.

Doch zum Glück ist herunten im Tal der Frühling ausgebrochen und man kann auch hier im Unterland oder auch in Richtung Meran wieder viele schöne Sachen unternehmen. Aus der Landeshauptstadt Bozen lies Landesrat Mussner vernehmen, dass der Ausbau und zugleich die Sicherung der Mendelstraße auf der Liste des Bautenresorts ganz oben stehen würde. Eines ist sicher, wäre der Name der Gegend Gröden oder Gadertal, würde man schon lange wieder wie gewohnt schnell an sein Ziel kommen.

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Weinberg bei Schloss Rametz, Meran

Weinberg bei Schloss Rametz, Meran

Das landwirtschaftliche Versuchszentrum Laimburg und die Botanischen Gärten von Schloss Trauttmansdorff stellen sich 2008 zum ersten Mal während des Highlights Meran Wine Festival & Culinaria im Kurhaus in Meran vor. Dabei soll es vor allem um unbekannte Aspekte der Südtiroler Tradition des Weinanbaues gehen. So wissen z.B. nicht alle, dass Südtirol das älteste Weinanbaugebiet im deutschsprachigen Raum ist. Kuriositäten wie die älteste und größte Rebe der Welt auf Schloss Katzenzungen in Prissian (Patenschaft der Rebe: Gärten von Schloss Trauttmansdorff) oder erst kürzlich gefundene, mindestens 2400 Jahre alte Traubenkerne werden im Mittelpunkt der Präsentation stehen.

Die Laimburg will ihre 30 Jahre Erfahrung in der Weinbauforschung und ihren entsprechenden Einfluss auf die Produktion der Weine in Südtirol präsentieren. Außerdem werden im Landesweingut des Forschungszentrums selbst Weine mit hoher Qualität an-und ausgebaut. Diese gemeinsame Aktion soll dem internationalen Besucher den Südtiroler Wein als Produkt mit hoher Qualität näher bringen.

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Bozen Waltherplatz

Bozen Waltherplatz

Bevor die ganzen Weihnachtsmärkte in Südtirol beginnen, haben sich Gastronomen und Hoteliers noch einige Dinge ausgedacht, die Gästen und Einwohnern der Orte mehr Genuss und Erholung in den Urlaub bzw. in den Alltag bringen. Mir scheint, ganz Südtirol feiert den Herbst. Das Törggelen wird zum Beispiel an vielen Orten angepriesen und zelebriert. Im Eisacktal hat es sowieso Tradition, in Bozens Umgebung, dem Burggrafenamt rund um Meran und an der Südtiroler Weinstraße wird sehr „heftig“ mit den gebratenen Kastanien und bodenständigem Essen geworben. Und die Werbung wirkt. In Kaltern z. B. steht an gewissen Tagen ein Köschtnbroter mit seiner Frau auf dem Marktplatz und verkauft gebratene Kastanien, den neuen Wein, Äpfel aus biologischen Anbau und was er sonst noch so in seinem Garten zur Verfügung hat. Und er hat sehr großen Erfolg mit dieser Aktion. Solange schönes Herbstwetter herrscht. Und dann hat das Weindorf noch etwas in seinem Repertoire: Die Kalterer Genusstour. Was vermittelt uns der Name: Die Aktion findet in Kaltern statt. Genießen darf man auch dabei. Aber man bleibt nicht an einem Ort. Ideen muss man haben! Sechs Kalterer Hotels, Restaurants und eine Eisdiele haben sich je einen Menügang für ein eben sechsgängiges Menü ausgedacht. Ein eigener Shuttlebus führt die Gäste von einer Lokalität zur nächsten. Und wenn es am Abend nicht schon dunkel wäre, könnte man Kalterns Landschaft noch etwas intensiver betrachten. Am 16. Oktober ist es soweit. Auch in Tramin und Bozen gibt es allerhand zu erleben.

Unterkünfte an der Weinstraße kann man hier finden: Bozen Hotel

Und weitere Sehenswürdigkeiten gibt’s hier: Karte Bozen

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Törggelen in Südtirol

Törggelen in Südtirol

Also, in Südtirol kann man mit Sicherheit behaupten, dass es typische Speisen gibt, die immer noch viele Feinschmecker erfreuen. Knödel, Nocken und der berühmte gelbe Plent, Gerstsuppe, Krapfen, Strauben, und verschiedenste feine Sachen wie Kniakiachl oder Polsterzipfel vermischen sich schon seit Jahren mit dem großen und vielseitigen Angebot an Nudeln samt Beilage. Letztere jedoch stammen ganz klar aus dem südlichen Italien. Doch die Mischung ist sehr gelungen, denn alles wird gekonnt zubereitet, da die Menschenkombination in der kleinen Provinz an der Grenze genauso vielfältig ist, wie das Angebot an Speisen.

Wo wir gerade beim Essen sind. Einen sehr großen Stellenwert haben Sauerkraut, obengenannte Knödel, Schweinefleisch, eine gehaltvolle Suppe und gebratene Kastanien im Herbst. Sehr wichtig dabei: die Verkostung des neuen Weines und no a Glaserl vom alten dazu :-)! Ja genau, ich schreib grad vom Törggelen. Sobald in Südtirol die Ernte der Obst-und Weinbauern beginnt, denkt beinahe jeder daran. Ehemals war diese herrliche und sehr ergiebige Mahlzeit sozusagen das Erntedankfest, mit dem die Bauern sich bei ihren Helfern für das Wimmen (Weinlese), Klauben (Äpfel pflücken) und Weinpressen bedankten. Heute wird das Törggelen oft in eine Wanderung eingebunden und endet meist in feuchtfröhlichen „Gelagen“. Wer etwas über das Törggelen im Überetsch wissen möchte, oder wie das Törggelen im Burggrafenamt aussieht, kann hier direkt die Vergleiche ziehen. Auch das Törggelen an der Weinstraße wäre einen Versuch wert! Tipp: Haben Sie schon mal die Kastanienkrapfen in Schenna gekostet? Oder überhaupt ein Kastanienherz aus Schokolade, Sahne und Kastanienmus?…Ah ja: Es gibt da einen Spruch, der den Titel erklärt: „Knödel, Nudeln, Nocken, Plenten sein die vier Tiroler Elementen“.

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Brixen Dom

Jede Zeit hat ihre Prominenten. Und zu jeder Zeit ziehen diese Prominenten sehr viele Menschen an. So wie der Papst im Juli und August 2008 in Südtirol. Er wird in Brixen weilen und mit seinen „Fans“ auch zweimal das Angelusgebet beten sowie den Segen geben. Und er wird vor allem ausruhen.

Vor etwas mehr als einem Jahrhundert war Kaiserin Elisabeth genau aus demselben Grund in Südtirol zu Gast. Sie weilte und erholte sich auf Schloss Trauttmansdorff, machte ihre Spaziergänge und auch ihre Pflichtbesuche, z.B. in Dorf Tirol.

Eben, schon damals bezauberte Südtirol mit seiner landschaftlichen Schönheit! Und der besondere Charme wirkt heute noch!

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