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Kräuter in Schenna

Heute wird in Schenna, einem der schönsten Orte rund um Meran, eine „Genussreise in die Welt der Kräuter“ angeboten. Kräuter waren immer schon sehr interessant für mich und ich dachte zuerst, da wäre eine Kräuterwanderung, damit man diese kennenlernen und eventuell eine Idee über Kräuter für sich gewinnen kann. Aber nix da. Essen sollte man gehen, denn die Restaurants in Schenna versuchen sich im Kochen mit den Kräutern aus unserem Land. Auch nicht schlecht. Dann gehen wir eben mal gepflegt essen und kosten Bärlauch und Co.

Aber irgendwann werd ich mich doch informieren und meinen eigenen Kräutergarten vor dem Haus anlegen.

Er soll in diesem Dorf seine Heimat haben. Der Gewürztraminer heißt deshalb so, weil er aus dem Südtiroler Dorf Tramin stammt. Die rote, süße Traube ist Grundlage für einen goldenen, intensiven Wein, der nicht jedermanns Sache, aber bei den meisten Kennern doch sehr beliebt ist. Der Gewürztraminer gedeiht an sonnigen Südhängen und ist sehr anspruchsvoll, was den Boden und die Lage betrifft. Wenn die Bedingungen stimmen, ist das Ergebnis ein säurearmer Wein mit intensivem Aroma und wunderbar goldener Farbe. Immer wieder organisieren die Traminer Verkostungen nicht nur der eigenen Weine. Vergleiche werden gemacht um an den Ergebnissen zu wachsen oder in dem bestätigt zu werden, was ist. Der Gewürztraminer ist ein Wein mit Charakter, der geliebt oder ignoriert wird. Und eins sei noch dazugesagt: Wer ein Weingut mit dieser Sorte besitzt, darf sich glücklich schätzen ;-).

Auf der Suche nach interessanten Angeboten für eine Familie in der alle Altersklassen zu finden sind, fand ich tatsächlich spannende Angebote! Zur Zeit sind die Gastgeber sehr darum bemüht, dass sich jeder, vom Ältesten bis zum Kleinsten auch wirklich ohne Kompromisse im Ort wohl fühlt. Das Wort Familiennest ist in Tirol voll im Trend. Vor allem die Angebote für Familien sind darum in den letzten Jahren sehr gestiegen. Da entstehen Spielplätze, die auch den Größeren noch spannende Abenteuer liefern. Im Zillertal fährt seit nicht allzu langer Zeit eine Bergachterbahn (obengenannter Arena Coaster) durch die grünen Hänge. Wasser und Holzgebäude in allen Varianten, Klettergerüste, Tippis, Trampolins und Schaukeln aller Art machen die Auswahl nicht leicht. Doch wer auf den Spielplatz geht, nimmt auch Zeit mit und die Lust, sich einmal so richtig auszutoben :-). Also dann, Unterkunft suchen und ab in den Urlaub!


Unser Bemühen ist nicht umsonst. Das ist gut. Der Großteil der Menschen in Südtirol, Politiker inbegriffen, wissen, in welche Richtung die Entwicklung eine Landes gehen soll. Um unseren Planeten nicht total zu zerstören, müssen wir Maßnahmen treffen. Und das macht Südtirol zu (fast) 100%. Legambiente, der italienische Umweltbund, gab unserer Provinz nun die Note 1 dafür, dass die Umwelt in vielen Projekten berücksichtigt, bzw. als erneuerbare Energiequelle mit einbezogen wird. Bereits 56% der genutzten Energiequellen in Südtirol sind erneuerbar, die Tendenz ist steigend. 10 der 15 Gemeinden, die sich vollständig aus erneuerbaren Quellen die Energie holen, liegen in unserem Land. Bozen hat die größte Sonnenkollektorenfläche überhaupt, in Völs stehen am meisten pro Einwohner für die Warmwasserproduktion zur Verfügung. Terenten steht in dieser Liste an zweiter Stelle. Schluderns wird wegen des optimalen Energiemixes besonders hervorgehoben. Unser Landesrat ist glücklich über diese Auszeichnung, die nun auch auf andere Bereiche ihre Auswirkungen zeigen wird. So kann z.B. das Weltnaturerbe – die Dolomiten – wieder in einem neuen Blickwinkel gesehen werden und auch das Wandern wird in Südtirol einen noch höheren Stellenwert erreichen, denn eine geschützte Umwelt lässt sich doch besser genießen :-).

Freizeitbeschäftigung

Anstatt in einem Hotel in Dorf Tirol zu buchen, hab ich mir nun doch überlegt, nochmal einen Skirlaub zu planen. Das Schnalstal wär da sehr interessant! Doch ist jetzt die Zeit der Lawinen, weil die Sonne ja wieder ordentlich wärmt…also ist auch Vorsicht geboten. Ich riskier es aber trotzdem, schließlich geh ich ja nicht allein in die Weiten des Schnees. Abends kann ich mir dann mit Hilfe des Nightliners die schönsten Lokale im Vinschgau anschaun. Hoffentlich haben die auch lang genug geöffnet, damit wir in Ruhe eine ordentliche Tour absolvieren können. Erst mal planen, um Urlaub fragen und dann – genießen! Ich freu mich!

Zöggeler gewinnt immer

Also er ist schon einer der Besten! Platz drei erreicht Armin Zöggeler auch, wenn er nicht die besten Voraussetzungen hat! Bravo Armin!

Kunst im Schnee


Wer hat schon mal Schnee und Eis, vielleicht sogar die eine oder andere Skifahrt mit Kultur kombiniert. Genauer gesagt mit einem Konzert mitten in der Kälte. Das Icemusicfestival im Schnalstal ist so ein Ereignis. Das hab ich so noch nie gehört. In einem Palast aus Eis, einem Iglu auf dem 3000 Meter Gletscher am Ende des Schnalstales wird Musik gemacht. Nicht irgendeine Musik, nein, wenn, dann muss sie schon etwas Besonderes sein. Musik von Instrumenten aus Eis soll es sein. Dass die Südtiroler sich damit eher nicht auskennen, ist (für mich zumindest) klar. Deshalb haben sich schon seit einigen Jahren Norweger diesen Ort ausgesucht, um ihre Künste zu zeigen. Klingt gut – ist es auch! Übrigens, kommt die klirrende Kälte im Land diesem Unternehmen sehr entgegen.

Meraner Promenadenmischung

Spazieren und flanieren gehört in Meran einfach dazu, undzwar das ganze Jahr über – immerhin kann so das milde Klima und die herrliche Landschaft hier bestens genossen werden. Einladend zum Spazieren im Stadtbereich sind die Meraner Promenaden, wie z.B. die Kurpromenade, wo sich bis zum 6. Jänner auch der Meraner Weihnachtsmarkt befindet.

Die Promenade am Kurhaus ist die älteste und bekannteste. Früher trug sie den Namen Giselapromenade, nach Erzherzogin Gisela, der Tochter von Österreichs Kaiserin Sissi, doch mit dem Bau des Kurhauses im Jahre 1874 erhielt sie ihren heutigen Namen. Damals wie heute verläuft die Promenade von der Theaterbrücke bis zur Postbrücke und ist ein allseits beliebtes Plätzchen. Cafés und Eisdielen zieren die Promenade, Kinderspielplätze und gepflegte Blumenbeete.

Die Kurpromenade ist jedoch nicht die einzige Promenade der Stadt. Wendet man sich von der Theaterbrücke gegen Süden, gelangt man zur einstigen Stefaniepromenade, welche – naturbelassener und etwas schlichter – bis zur Eisenbahnbrücke und somit in die Nähe des Meraner Lidos, dem städtischen Freibad, reicht.

Aber auch am andere Ende der Kurpromenade gibt es eine Fortsetzung. Hier beginnt die sonnige und windgeschützte Winterpromenade. Unter den historischen Schätzen ist auch die vor allem im Winter beliebte Wandelhalle, ein Geschenk von Franz Tappeiner aus dem Jahr 1889. Hier finden sich neben großformatigen Bildern auch die Ehrentafeln und Büsten jener, die sich um den Südtiroler Kurort besondere Verdienste erworben haben.

Umgeben von Bäumen ist hingegen die schattige Sommerpromenade auf der gegenüberliegenden Seite des Passer: Mammutbäume, Pappeln und Libanonzedern versprechen Erfrischung und Erholung im heissen Sommer und eine kleine Sissi-Statue erinnert noch heute an die zahlreichen Besuche des österreichischen Kaisergeschlechts.

Von der Winterpromenade führt tief in die Passerschlucht hinein die Gilfpromenade. An ihrem Ende, direkt unterhalb der Zenoburg, kann man von einer kleinen Terrasse aus den tosenden Wassermassen zuschauen. Wenige Schritte reichen, um die steile Straße zum Pulverturm zu gehen. Von dort aus gibt es einen tollen Ausblick über Meran und Umgebung. Hier beginnt der Tappeinerweg, eine der schönsten Höhenpromenaden Europas, der bis nach Gratsch reicht – dort gibt es Anschluss an den Algunder Waalweg.

Was dem Schweizer sein Willhelm Tell, ist dem Südtiroler sein Andreas Hofer…oder so ähnlich ;-). Mehr darüber…

Allerhand über unser Land!

Manche Regionen lassen sich ja echt was einfallen für Ihre Urlaubsgäste, finde ich. Verschiedene Veranstaltungen, Aktionen und so weiter. Und manche setzen eben auch alle Karten auf den Umweltschutz – schließlich kommt der nicht nur den Touristen zu Gute, sondern hauptsächlich der lokalen Bevölkerung. So habe ich gerade den Alta Badia Mountainpass entdeckt, ein Ticket, das dem Gast viele Vorteile verspricht. Diese Karte scheint zwar auf den ersten Blick nicht ganz billig, doch wenn man ihn geschickt nutzt, kann man sich dabei sicherlich das ein oder andere sparen. Mit dem Moutainpass kann man z.B 12 Liftanlagen im Gebiet beliebig oft benutzen, z.B. den Boé-Lift in Corvara, den Piz La Ila Lift in La Villa oder den Santa Croce Lift in Abtei. Und auch die Linienbusse kann man benutzen und sogar bis in die Landeshauptstadt Bozen fahren, ohne auch nur einen Cent dazubezahlen zu müssen. Tolle Sache, finde ich. Und so können die Urlauber wirklich ihr Auto zu Hause lassen und die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen, das spart Nerven, Geld und schützt die Umwelt. Auch in Gröden gibt es eine ähnliche Iniziative, habe ich gesehen. Wahrscheinlich ist den Dolomitenladinern wirklich bewusst, dass wir auf unsere Umwelt Acht geben müssen und alles daran setzen müssen, die Natur mit all ihren Schönheiten zu erhalten.