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Posts Tagged ‘Musik’

Kunst im Schnee


Wer hat schon mal Schnee und Eis, vielleicht sogar die eine oder andere Skifahrt mit Kultur kombiniert. Genauer gesagt mit einem Konzert mitten in der Kälte. Das Icemusicfestival im Schnalstal ist so ein Ereignis. Das hab ich so noch nie gehört. In einem Palast aus Eis, einem Iglu auf dem 3000 Meter Gletscher am Ende des Schnalstales wird Musik gemacht. Nicht irgendeine Musik, nein, wenn, dann muss sie schon etwas Besonderes sein. Musik von Instrumenten aus Eis soll es sein. Dass die Südtiroler sich damit eher nicht auskennen, ist (für mich zumindest) klar. Deshalb haben sich schon seit einigen Jahren Norweger diesen Ort ausgesucht, um ihre Künste zu zeigen. Klingt gut – ist es auch! Übrigens, kommt die klirrende Kälte im Land diesem Unternehmen sehr entgegen.

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Weihnachtsdeko

Weihnachtsdeko

Wer es noch nicht weiß: Instrumente, die ja in vielen Stuben das Weihnachtsfest musikalisch verschönern, sind immer sehr gefragt. Und man findet sie in der Adventszeit auf dem Waltherplatz. Dort versammeln sie in den berühmten Holzhäuschen nämlich meist die Geschäftsinhaber der Stadt. Der Verkauf wird einfach hierher verlegt und trägt dann „ungemein“ zum weihnachtlichen Flair bei. Sagen wir mal so, auf einem Christkindlmarkt erwarte ich mir unter anderem Selbstgebasteltes, Kerzen, Christbaumschmuck, typisch einheimische Produkte und einfach andere Dinge als jene, die ich in den Geschäften eh schon gesehen habe. Naja, es war ja ganz angenehm, die Flöte für meinen Sohn auf dem Christkindlmarkt in Bozen zu finden, so war dieses Thema erledigt. Aber doch, irgendwie hatte ich den Eindruck, der Platz im Holzhaus war nicht richtig besetzt.

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Die Wiener Sängerknaben sind jedem ein Begriff. Sie haben auch eine sehr alte Tradition. Schon 1498 entstand auf Anordnung Kaiser Maximilian I. in Wien ein kleiner Knabenchor. Zuerst waren Orchester und Stimmen nur für den Hof bestimmt, aber das änderte sich bald. Heute besteht der berühmte Chor aus ca. 100 jungen Männern zwischen zehn und vierzehn Jahren und tritt in aller Welt auf. Einer der Jungs ist sogar aus dem Südtiroler Vinschgau! Gabriel Jörg bewarb sich übrigens aus freien Stücken bei den Wiener Sängerknaben und es geht ihm in der östereichischen Hauptstadt sehr gut.

Die Jungs werden in vier Chöre aufgeteilt, die nach berühmten Musikern benannt sind, die in die Geschichte der Wiener Sängerknaben eingebunden waren: Franz Schubert, Anton Bruckner, Josef Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart.

An die 300 Konzerte im Jahr geben die Knaben und eines davon wird am 6. September 2008 um 19 Uhr in Schlanders stattfinden. Athesia organisiert den Kartenvorverkauf an all den vielen Athesiageschäften, die es in Südtirol gibt. Restkarten gibt’s dann an der Abendkasse.

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Schloss Tirol

Schloss Tirol wird wie jedes Jahr die Kulisse für die Soirèen geben. Die festlichen Abendempfänge sind geprägt von mittelalterlicher, niveauvoller Musik und bieten einen Ohrenschmaus, den es so in Südtirol kein zweites Mal gibt. Fünf Konzerte – jeweils an einem Donnerstag – werden vom 26. Juni bis zum 24. Juli 2008 den Rittersaal erklingen lassen. Die Akkustik dieses Raumes sei nämlich durch Boden und Decke aus Holz hervorragend, heißt es, gleich dem Resonanzkörper einer Gitarre oder Geige.In diesem Jahr spielen alle fünf Gruppen zum ersten Mal im Wahrzeichen von Dorf Tirol. Das Programm in Kurzform: am 26. Juni Dulce Malos mit Musik aus dem 14. und 15. Jahrhundert unter dem Titel „Metarmorphosis: Von den vir elementen und ihren crefften“, am 03. Juli Anima Mundi Consort unter dem Titel „La Malmaritata“, am 10. Juli Il Curioso mit „Musik von fahrenden Gesellen und höfischen Damen“, am 17. Juli La Ziriola mit „Der Vogelweider und der Wolkensteiner“, am 24. Juli A Chantar mit Liedern von „sinnlicher Musik des Mittelalters aus Frankreich, Spanien und Italien“.

Beginn ist um 20:30 Uhr, Eintrittspreis € 16,00 Es gibt auch einen Willkommenstrunk und Kostproben vom mittelalterlichen Buffet. Außerdem ist der Nachhauseweg nach den Konzerten mit Fackeln beleuchtet. Das klingt nach romantischen Abenden.

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