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Schlern

Schlern

Am 23. Oktober 2008 wird auf dem Reiterhof Unterlanzin zum Thema „Alm für alle. Barrierefreies Naturerlebnis“ referiert und diskutiert. Die Referenten Dr. Peter Neumann von NeumannConsult / Westfälische Wilhelms-Universität Münster / (D) und Peter Krause, Landestourismusverband Brandenburg / Tourismusverband Ruppiner Land / Naturpark Stechlin-Ruppiner Land (D) wollen gemeinsam mit den Organisatoren und der EURAC auch die Bevölkerung für das Thema sensibilisieren. Die Touristiker der Seiser Alm sind nämlich(endlich davon) überzeugt, dass nur nachhaltiger Tourismus langfristig erfolgreich sein wird. Authentizität in der Präsentation der Seiser Alm und ihrer Umgebung wie Kastelruth, Völs oder Seis und somit auch der Erhalt der Natur stehen bei den Gesprächen natürlich im Vordergrund. Bereits in den letzten zwei Jahren wurden Themen und Produkte erarbeitet, die als Grundlage für interessante Angebote stehen werden.

Wer sich noch anmelden möchte, kann es wie folgt tun:

mailto:naturerlebnis@seiseralm.it,

Tel: +39 0471-707024

Es gibt auch den Testparcour „barrierefrei“, der zusammen mit einem gemeinsam erarbeiteten Angebot für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und in Diskussionen mit Fachpersonal der Sozialgenossenschaft Indipendent L sicher zu besonderen Erkenntnissen führen wird.

Ab 18 Uhr kann man am Reiterhof an diesem Tag auch törggelen. Beginn der Veranstaltung ist um 16 Uhr.

Wer sich für diese Zeit eine Unterkunft auf der Seiser Alm suchen will, kann es hier tun: Seiser Alm Hotel

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Kurtatsch an der Südtiroler Weinstraße

Kurtatsch an der Südtiroler Weinstraße

Schöne und interessante Orte gibt es in ganz Südtirol. Das Südtiroler Unterland z.B. hat einen ganz besonderen Reiz, denn es liegt ganz nah an der deutsch/italienischen Sprachgrenze. Zudem ist der Süden des Landes auch klimatisch sehr interessant. Sonne und Wärme herrschen hier vor – zumindest meistens. Denn heuer (2008) will auch das nicht so ausdauernd klappen. Der Regen macht immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Doch immerhin sind in Tramin, Kurtatsch, Kurtinig, Neumarkt, Margreid, Salurn, Montan und Auer die Temperaturen wesentlich höher als im oberen Vinschgau oder im Hochpustertal.

Außerdem hat jedes Dorf seine Eigenheiten, wie z.B. Margreid mit der anscheinend älteste Weinrebe Europas (1601 gepflanzt) und seinen klimatisch begünstigten Weinreben auf 1030 m Höhe in der Fraktion Unterfennberg.

Oder Salurn, das direkt an der Grenze zum Trentino liegt. Man hört es am „Slang“, wenn man durch den Ort spaziert. Italienische Worte mischen sich ganz unbefangen mit dem südtiroler Dialekt. Wie in der Landeshauptstadt leben auch hier zahlreich Bürger italienischer Muttersprache im eigentlich deutschen Südtirol. Das bringt manchmal Diskussionen auf, da die Mentalitäten doch verschieden sind. Auf einem Felssporn, über den Dingen, steht das Schmuckstück des Dorfes, die Haderburg.

Auer hingegen ist ein Durchzugsort und macht sich vor allem durch den rießigen Markusmarkt am 25. April jeden Jahres und die „Unterlandler Weinkostwoche“ beliebt.

Montan und Neumarkt bilden irgendwie eine Einheit. Die zwei Orte bieten während der „Blauburgunder Tage“ im Frühjahr ein niveauvolles Programm zum besonderen Wein, der in den Lagen rund um die zwei Orte sehr gut gedeiht. Das Zentrum Neumarkts mit seinem sehr schönen historischen Kern liegt im Tal, während Montan sich an den Berghang schmiegt. Viele kleine Fraktionen und Wanderziele gibt es hier zu entdecken. Orte wie Gschnon oder Glen haben schon ihre eigene Faszination.

Tramin gilt als Heimat des Gewürztraminers und macht mit einem regen Dorfleben im Laufe des ganzen Jahres immer wieder von sich reden. Kurtatsch liegt auf einer Sonnenterasse und Kurtinig mitten im flachen Tal ist sowieso ein kleiner Ort der Idylle.

Dieser Meinung bin nicht nur ich: Pustertal, Vinschgau, Sarntal, Eisacktal und Unterland, Südtirol kann sich in jeder Himmelsrichtung sehen (und erleben) lassen!

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