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Archive for the ‘Verkehrsnetz’ Category

Mendel und Penegal

Mendel und Penegal

Vor Kurzem wurde, nachdem sie monatelang geschlossen war, die Straße zum Mendelpass und ins Nonstal bei Eppan und Kaltern wieder für zwei Stunden am Tag geöffnet. Die Pendler sollten so zumindest auf dem kürzesten Wege zu ihrer Arbeit kommen. Und da wurden wieder mal Entscheidungen gefällt, ohne jene zu fragen, die es betrifft. Denn schon jetzt wurde um Verschiebung der Öffnungszeiten angesucht. Am Morgen ist die Straße also bereits von 6:30 Uhr bis 7:30 Uhr und am Abend von 17:30 bis 18:30 für den Verkehr geöffnet. Naja, reagiert wurde schnell, aber manchmal könnte ein Weg erspart werden, wenn man die Sache bei den Wurzeln anpackt.

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Es war ein Winter, den sich die Mendelbewohner nicht so vorgestellt hatten. Schnee war da – in Hülle und Fülle. Doch die Verbindung zwischen Kaltern und der Mendel war beinahe andauernd unterbrochen. Das heißt, entweder fuhren die Unterlandler und Überetschler ein bis zwei Stunden rund um die Berge herum und in das Nonstal hinauf. Aber da konnten sie gleich in ein weiter entferntes und größeres Skigebiet fahren. Oder …gar nix. Die Mendelstraße war durch die vielen Schneefälle nicht mehr sicher und wurde darum immer wieder und bald ohne Unterbrechung geschlossen. Die Mendelbahn fuhr – kurze Zeit – und dann streikte das Personal. Es hieß, der Großteil sei krank :-(. Und jetzt werden die Wagone ausgetauscht… das dauert natürlich auch wieder zwei Monate. Schade um die schöne Zeit, die man ganz nahe auf dem Berg verbringen hätte können. Wir Kalterer sind da ziemlich verärgert. Jetzt soll auf Druck der „Mendler“ und der „Überetschler“ die Straße zumindest für die Zeit von 7 bis 8 bzw. von 17 bis 18 Uhr geöffnet werden. Zumindest die Pendler haben so die Chance, den direkten, kürzeren Weg zu fahren. Und wer unbedingt nach oben will…muss sehr früh los.

Doch zum Glück ist herunten im Tal der Frühling ausgebrochen und man kann auch hier im Unterland oder auch in Richtung Meran wieder viele schöne Sachen unternehmen. Aus der Landeshauptstadt Bozen lies Landesrat Mussner vernehmen, dass der Ausbau und zugleich die Sicherung der Mendelstraße auf der Liste des Bautenresorts ganz oben stehen würde. Eines ist sicher, wäre der Name der Gegend Gröden oder Gadertal, würde man schon lange wieder wie gewohnt schnell an sein Ziel kommen.

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Er war alt und nicht mehr in Betrieb. Der Bahnhof in Margreid ist nun saniert, ausgebaut und modern ausgestattet wieder eröffnet worden. Um das öffentliche Verkehrsnetz in Südtirol effizienter zu machen, wurde mit der Bahngesellschaft vereinbart, das wieder einige Züge in Margreid und Salurn halten werden. Nur so kann für die Südtiroler gewährleistet werden, dass für viele im Alltag ein Umstieg vom eigenen Auto auf die Schiene oder andere öffentliche Verkehrsmittel möglich ist.

Neun Monate lang hat die Adaption des Bahnhofs gedauert. Der Wartesaal ist warm, kein zugiges Warten mehr, die Toiletten sind erneuert, der Zug fährt. Nun dürfte einem fließenden Verkehr im Südtiroler Unterland nichts mehr im Wege stehen.

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